Das Vigezzotal

Das Vigezzotal

Das Vigezzotal, eines der sieben Täler des Val d’Ossola, verbindet Italien mit der Schweiz (Kanton Tessin). Es ist etwa eineinhalb Stunden von Mailand und ein halbe Stunde von Lago Maggiore entfernt. Dank der Autobahn (Richtung Gravellona Toce, Autobahn E62 in Richtung Schweiz, Ausfahrt Masera) ist Vigezzotal leicht zu erreichen.
Die wilde Natur beherrscht das Vigezzotal. Es sieht wie ein sanftes Plateau aus, das etwa 800 über dem Meeresspiegel liegt und vom Fluss Melezzo durchquert wird. Außerdem liegt der Nationalpark Val Grande, ein der größten italienischen Totalreserven.

Unser Tal ist auch von Sportliebhaber bekannt und beliebt: Hier kann man problemlos Wandern zwischen den Gipfeln von Pizzo Ragno, Pizzo la Scheggia, Cima della Laurasca, Skifahren in der „Piana di Vigezzo“ in Craveggia oder in Druogno, auch Klettern, Tennis, Golf usw. Darüber hinaus führt ein Radweg durch den Pinienwald in der Nähe des Dorfes Druogno bis das Dorf von Re, wo die Wallfahrtskirche der Madonna del Sangue steht.
Das Vigezzotal war einmal Ziel zahlreicherer Maler und Malerinnen, die hier kamen, um die atemberaubende Landschaften abzubilden. Aus diesem Grund ist das Vigezzotal zurzeit als „Tal der Maler“ („Valle die pittori“) bekannt. Maler und Malerinnen lernten hier den Beruf in den Malwerkstätten und oft folgten sie ihren Meistern in einem fremden Land wie Frankreich und Holland. Die Berühmteste waren Carlo Mellerio, Giuseppe Mattia Borgnis in Craveggia und Simonis, der seine Schule von Buttogno gegründet hat.
Zahlreiche lokale Dorffeste finden im Laufe des Jahres statt: Das Schornsteinfegerfest, das Tausende von Schornsteinfegern aus der ganzen Welt versammelt, das berühmte „Castagnata Coimese“, die Weihnachtsmärkte usw.

Bekannt und geschätzt sind auch die Produkte der Gastronomie wie roher Schinken, das Schwarzbrot aus Coimo, Polenta mit Käse, Wild oder Pilzen, „Pasta Rüstia“ mit Kartoffeln, Käse, Zwiebeln und Speck, Risotto mit Steinpilzen, Zwiebelsuppe, Brennnesseln oder wildem Spinat, Kastaniengnocchi, Lammkoteletts und typisches Zicklein. Und natürlich vergisst man nicht die typische Kuchen wie die „Torta Panelatte“, „Amiasc“ in Coimo, Trockenkuchen, Heidelbeerkuchen, „Runditt“ in Malesco oder Stinchett in Santa Maria Maggiore. Bekannt sind auch die Spirituosen und Schnaps mit Enzian und Heidelbeeren.

Coimo ist das erste Dorf im Vigezzo-Tal, wenn Sie aus Domodossola kommen. Heute ist es Teil der Gemeinde von Druogno, aber jahrhundertelang war es eine unabhängige Gemeinde. Das kleine Dorf Coimo bietet ein mildes Klima aufgrund der hervorragenden Sonneneinstrahlung dar. Um das kleine Dorf herum liegen Wiesen und Wäldern aus Buchen und Kastanien, deren Nuancen im Herbst atemberaubend sind. Isoliert von der Altstadt steht die Kirche Sant’Ambrogio, eine der ersten Kirchen, die im Tal errichtet wurden. Der alte Kern des Dorfes ist nur zu Fuß begehbar, wegen der entzückenden Straßen, die noch aus Kieselsteinen bestehen; hier stehen typische Berghäuser und auch einige alte Herrenhäuser. Die alte Osteria wird von jungen Einheimischen geführt, die gute Essen und Trinken anbieten. Im kleinen Laden „Neguziet“, das ebenfalls von zwei immer lächelnden einheimischen Schwestern geführt wird, finden Sie lokale Produkte.
Sehr berühmt ist das Schwarzbrot von Coimo, dessen Farbe schwarz ist, dank des Roggenmehls im Teig. Noch heute wird das Schwarzbrot in einer kleinen Bäckerei im Dorf gemacht, auch in einer süßen Variante mit Rosinen und Walnüssen. Verpassen Sie nicht die berühmte Castagnata Coimese: das ist eine Veranstaltung im Oktober, die viele Feinschmecker anzieht und an die Zeit erinnert, in der Kastanien eine wesentliche Rolle in der täglichen Bergernährung spielten.

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